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Mit Spezialkameras kann man Korona-Entladungen wie sie verstärkt bei HGÜ Leitungen (Ultranet) auftreten, sichtbar machen. Während der Mensch diese Enladungen lediglich als prasselndes Geräusch wahrnimmt, können ca. 70% aller Tierarten diese Entladungen auch sehen. Dies hat zur Folge, dass viele Tiere die Trassen nicht mehr kreuzen. Solche Trassen in Naturschutzgebieten wirken quasi wie eine Mauer, mit ernsten Folgen für Bestand, Artenvielfalt und genetischen Austausch.

#naturparknassau
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Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung:
„Da hilft nur, einen Schritt zurückzutreten und den Bedarf abzufragen. Dafür hat die Poli- tik die Bundesnetzagentur geschaffen. Doch die fragt ausgerechnet die Netzbetreiber um Rat, schließlich kennen die sich ja bestens mit Strom und Netzen aus. Doch da beginnt das Problem. Denn diese Experten verdienen mit der Stromdurchleitung ihr Geld und wollen möglichst viele Netzmeter verkaufen. Somit raten sie immer und überall zum maximalen Netzausbau.“
„Vor allem aber braucht man keine neuen, ausgebauten Netze, um überschüssige Windenergie nach Süddeutschland zu leiten, wie es immer heißt. Denn selbst wenn man den Ausbau der Wind- energie in Norddeutschland bis 2030 verdoppeln würde, ließe sich damit noch nicht einmal der Strombedarf in Norddeutschland decken – jedenfalls nicht, wenn man bis dahin wie notwendig und versprochen aus der Kohle aussteigt. Also: Wenn man es mit den Klimazielen ernst meint und das Ausbautempo beibehält, wird es gar keinen Stromüberschuss im Norden geben, der in den Süden transportiert werden könnte!“
„Und niemand würde die Zugangsstraße zu einem Stadion ausbauen, von dem klar ist, dass es in den nächsten Jahren abgerissen wird.“
Das trifft es auf den Punkt!
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