Newsletter im Browser anzeigen lassen
Im nachfolgenden Newsletter möchten wir wieder über aktuelle Themen zum Ultranet, sowie über unsere Aktivitäten informieren. 
Aufforderung zur Gesetzesänderung
Das Aktionsbündnis Ultranet hat alle Mitglieder des Bundestags angeschrieben und aufgefordert, einen Antrag für eine Gesetzesänderung zu stellen. Hintergrund ist die fehlende Kennzeichnung "E" für das Ultranet im Bundesbedarfsplan, welches im Gegensatz zu allen anderen Vorhaben keine Erdverkabelung vorsieht.
zum Anschreiben
Zusammenfassung der öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft zur Anhörung: "Fernstromtrasse im Westerwald" - Ultranet

Nach der Einführung von Landrat Schwickert stellte der Dezernent Dr. Stadtfeld den Ausschussmitgliedern und den interessierten Bürgern den Verlauf der Trasse vor, die durch den betroffenen Westerwaldkreis führt.

Die Trasse betrifft den Westerwaldkreis wie folgt: beginnend an den Höfen in Simmern, über Simmern hinweg, das Gewerbegebiet Simmern/Neuhäusel überspannend, über Eitelborn, quert danach einen Teil des Rhein-Lahn-Kreises, bis sie in Welschneudorf wieder dicht an Wohngebieten, Schule, Sportplatz vorbeigeleitet wird, über ein Waldstück, dicht an Hübingen vorbei wieder in den Rhein-Lahn-Kreis.

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion stellte sich und das Pilotprojekt Ultranet kurz vor und erläuterte u.a. die Notwendigkeit der Trasse, zwecks Abschaltung des Atomkraftwerkes Philippsburg.

Danach folgte der Vortrag von Oliver Leuker, der Sprecher der Bürgerinitiativen Hübingen und Eitelborn. Der alle Kritikpunkte der Bürger enthalten hat: Besteht Notwendigkeit für diese Trasse? Wird die Trasse aus Renditegründen gebaut? Oder um weiterhin Kohlestrom zu übertragen?
Wie wirkt sich die unerforschte Kombination von Gleich- und Wechselstrom auf einem Mast auf Mensch, Tier und Umwelt tatsächlich irgendwann aus? Gibt es Studien, die die Unbedenklichkeit bezüglich Gesundheit bestätigen? Wie will der Gesetzgeber die Bürger vor dem Experiment schützen? Will er das überhaupt?

In dem folgenden Vortrag berichtet Fr. Dr. Ziegelberger vom Bundesamt für Strahlenschutz über gesundheitliche Auswirkungen bei Belastung durch Gleich- und, Wechselstromstrahlung. Zu Auswirkungen von Ionisierungswolken und, Koronareffekten konnte sie keine Angaben machen, da ihr hierfür die Datenlage fehle. Das Bundesamt für Strahlenschutz möchte dies erforschen und hat mit der Strahlenschutzkommission ein Konzept mit 35 Themen erarbeiten, aber leider wurden die Gelder hierfür bisher nicht bewilligt.

Bevor es in die Fragerunde ging, klärte Herr Otte von der Bundesnetzagentur noch über den aktuellen Planungsstand auf, über die gesetzlichen Vorgaben, wie sie beim Ultranet gegeben sind und dass er nur die Vorgaben und Gesetze prüfen kann, die vom Gesetzgeber festgelegt sind.

Das abschließende Wort nach der Fragerunde kam von Verbandsgemeindebürgermeister Edmund Schaaf, der deutlich erwähnte, dass bereits die betroffenen Gemeinden und die Verbandsgemeinde Montabaur einen Beschluss zu Ultranet gefasst haben, den die Ausschussmitglieder bei Ihrer Entscheidungsfindung berücksichtigen mögen.

Von Seiten des Aktionsbündnisses wurde aus dem Publikum auf die von Amprion vorgebrachte Dringlichkeit und Notwendigkeit der Ultranet-Trasse hingewiesen, um die Energiesicherheit zu gewährleisten, wenn Philippsburg in 2019 vom Netz geht. Dazu wurde festgestellt, dass Block 1 des dortigen AKWs seit 2011 steht und dass Block 2 im Dezember 2016 wegen Reparaturarbeiten abgeschaltet wurde. Von Energieengpässen sei jedoch nichts bekannt geworden. Amprion erklärte, dass man Mühe gehabt habe, die Liefersicherheit aufrecht zuhalten, darüber sei jedoch nicht berichtete worden.

Unser Vortrag
Bericht des WW Kuriers
Bericht der Rhein Zeitung
Gründung der Bürgerinitiative Wallersheim
Am 23.05.2017 hat sich bei uns in der Region mit Koblenz-Wallersheim eine weitere Bügerinititiative gegründet und sich unseren Forderungen angeschlossen.
zum Facebookbeitrag
Weitere News über unsere Webseite
Wir haben alle bisher über Facebook veröffentlichten Artikel in unsere Webseite integriert, um auch den Nicht-Facebook Nutzern diese Informationen bereitzustellen. Besuchen Sie uns auf:
www.aktionsbuendnis-ultranet.de
Besuchen Sie uns auch auf unserer Facebook-Seite:

Aktionsbündnis Ultranet
Vereinigung der Bürgerinitiativen Neuss, Kaarst, Hürth, Grevenbroich, Koblenz, Urbar, Eitelborn, Hübingen, Niedernhausen und Eppstein
http://www.aktionsbuendnis-ultranet.de

Sofern Sie unseren Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie sich
hier abmelden.