Newsletter im Browser anzeigen lassen
Im nachfolgenden Newsletter möchten wir wieder über aktuelle Themen zum Ultranet, sowie über unsere Aktivitäten informieren.
Forschungsprogramm des Bundesamtes für Strahlenschutz
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat ein Forschungsprogramm aufgestellt zum Thema „Strahlenschutz beim Stromnetzausbau“ und bittet um Kommentare – auch um Ihren!

Noch bis zum 15. September 2017 kann jeder hierzu seinen Kommentar abgeben, der dann in der Auswertung entsprechende Berücksichtigung finden wird.
zum BfS
Um Ihnen Ihren Kommentar zu erleichtern erhalten Sie zur Information hier noch unseren Schriftwechsel, den das Aktionsbündnis zu diesem Thema mit dem Bundesamt für Strahlenschutz geführt hat.
Schriftwechsel des Aktionsbündnisses
Rückblick auf den 31.08.2017 - Amprion-Infomobil
Die Firma Amprion besuchte am 31.08.2017, neben Eitelborn zunächst um 13.30 Uhr die Ortschaft Urbar. Die Durchführung einer ,,Bürgersprechstunde“ zu dieser Tageszeit (hier arbeiten die meisten Menschen, die Kinder sind noch in der Schule) noch zumal an dem Ort, wo die Betroffenheit der Menschen am größten ist (hier werden Grundstücke sogar von der Leitung überspannt), hat bei den Bürgern für Sprachlosigkeit und großes Unverständnis gesorgt. Das Ganze erweckte den Eindruck von reinem Alibismus.

Amprions Infomobil trug zumal die Aufschrift ,,Unterwegs für die Energiewende“.

Was hat jedoch der Bau von reinen Transportleitungen (Ultranet), die in erster Linie Kohlestrom transportieren, mit der Energiewende zu tun?

ENERGIEWENDE und STROMTRASSEN - passt das zusammen? NEIN, Energiewende sollte in erster Linie auf Solar-, Windenergie, Wasserkraft und Power to Gas basieren. Diese finden wir jedoch dezentral in ganz Deutschland platziert. Hier bedarf es lediglich einer intelligenten Vernetzung, dem Ausbau des Verteilernetzes und Energiespeichern.  

Zunächst nahm Amprion vor Ort Messungen an den Stromleitungen vor. Die Bürger fragten sich jedoch, was Amprion sich von diesen Messungen verspricht? Dass bei der vorhandenen Wechselstromtrasse die Grenzwerte (die in Deutschland um das 100-fache höher sind als im Ausland) eingehalten werden, ist selbstredend - sonst dürfte sie nicht betrieben werden. Warum möchte man die Bevölkerung also in Sicherheit wiegen?

Amprion wies in den Gesprächen mit den besorgten Bürgern unzählige Male darauf hin, dass auch zukünftig die Grenzwerte eingehalten werden würden und die elektrische und magnetisch Strahlung ungefährlich sei.

Fakt ist jedoch, dass es in Bezug auf die nachweislich vorhandene Korona-Ionenstrahlung weder Grenzwerte noch Studien gibt. Hybridleitungen wurden im Höchstspannungsbereich weltweit noch nie betrieben.

Die Pressesprecherin von Amprion erklärte in Urbar gegenüber der Presse sogar, dass es schwierig sei nachzuweisen, dass es etwas (eine Gesundheitsgefährdung) nicht gibt.
Es liegen jedoch ausreichend Anhaltspunkte vor, dass die vorgenannte Korona-Ionenstrahlung gesundheitliche Risiken birgt. Nicht umsonst wurde dieses Phänomen in das Forschungsprogramm des Bundesamtes für Strahlenschutz aufgenommen. Selbst das Bundesamt für Strahlenschutz forderte zuletzt für das Projekt Ultranet (siehe Link) einen 400m-Abstand zur Wohnbebauung, da die räumlichen Auswirkungen der Immissionen nicht abgeschätzt werden können.

Die von Amprion erwähnten Studien zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit existieren nachweislich nicht und wurden auf Anfrage des Aktionsbündnisses bislang weder der Bundesnetzagentur, der Öffentlichkeit oder den Bürgerinitiativen vorgelegt.

Das Aktionsbündnis Ultranet fordert daher ganz klar ein Moratorium und einen Planungsstop bis durch wissenschaftliche Langzeitstudien (die nicht nur am Modell durchgeführt werden-wie durch das BfS beabsichtigt) die Unbedenklichkeit der Hybridtrasse nachgewiesen wird.

Mit der neuen Stromtrasse soll künftig die Energie von 2 Atomkraftwerken transportiert werden. Hier findet das Experiment am Menschen statt. Die betroffenen Bürger haben jedoch dem Netzbetreiber Amprion während der Bürgersprechstunde klar gemacht: ,,Wir sind keine Versuchskaninchen für dieses Pilotprojekt“.
Rückblick auf den Bürgertreff in Niedernhausen – 31.08.2017
Artikel Wiesbadener Kurier
Hinweis an alle Grundstückbesitzer mit Eintragung einer Grunddienstbarkeit für Amprion
Zur Zeit werden Messungen durchgeführt, die lt. Amprion mit einer geänderten VDE-Norm begründet werden.

Die Firma Amprion kann und darf im Rahmen einer bestehenden VDE-Norm "vde-ar-n4210-4" Gefährungsbeurteilungen im  Rahmen der Verkehrssicherungspflicht durchführen. Das bedeutet nicht, daß sie für das Projekt Ultranet Änderungen/Umbaumaßnahmen durchführen darf, schon gar nicht wegen einer geänderten VDE-Norm. Verkehrsssicherungpflicht bedeutet z.B. ob ein Mast noch Standsicher ist.
 
Wenn die Firma Amprion Masten begutachten möchte, dann darf sie das jederzeit, jedoch ohne bauliche Veränderungen vorzunehmen die über die bestehende Mastanlage den bestehenden Mast hinausgehen. Über weitergehende Maßnahmen  hat Amprion oder ein entsprechendes Subunternehmen dem Grundstückeigentümer schriftlich Mitteilung zu leisten.

Eine Erhöhung der Mastanlage hat nichts mit der Verkehrssicherung der bestehenden Mastanlage zu tun!
Pressemitteilung nach Gespräch im Landtag vom 06.09.2017
Nach unserem Gespräch im Landtag vom 06.09.2017, hier die aktuelle Pressemitteilung aus dem MINISTERIUM FÜR UMWELT, ENERGIE, ERNÄHRUNG UND FORSTEN Rheinland-Pfalz:
zum Pressebericht
Weitere News über unsere Webseite
Wir haben alle bisher über Facebook veröffentlichten Artikel in unsere Webseite integriert, um auch den Nicht-Facebook Nutzern diese Informationen bereitzustellen. Besuchen Sie uns auf:
www.aktionsbuendnis-ultranet.de
Besuchen Sie uns auch auf unserer Facebook-Seite:

Aktionsbündnis Ultranet
Vereinigung der Bürgerinitiativen Neuss, Kaarst, Hürth, Grevenbroich, Koblenz, Urbar, Eitelborn, Hübingen, Niedernhausen, Eppstein, Idstein, Alsbach-Hähnlein und Cramberg.

http://www.aktionsbuendnis-ultranet.de

Sofern Sie unseren Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie sich
hier abmelden.